Nachrichten
29. Januar 2026
Die christlichen Kirchen in Tschechien üben scharfe Kritik am rechtspopulistischen Abgeordnetenhaus-Vorsitzenden Tomio Okamura, der öffentlich gegen eine weitere Unterstützung und Aufnahme ukrainischer Geflüchteter im Land auftritt. Man sei ob der Aussagen des führenden Politikers „ernsthaft besorgt“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der katholischen Bischofskonferenz und des Ökumenischen Rates der Kirchen vom 26. Januar. „Mitgefühl und wirksame Solidarität gehören zu den Grundpfeilern u…
29. Januar 2026
Die geplante Novelle des slowakischen Strafgesetzbuchs zur Reduktion von Strafen bei Extremismus stößt auf scharfe Kritik aus Kirche, Justiz und Zivilgesellschaft. Der Vorsitzende der Slowakischen Bischofskonferenz, Erzbischof Bernard Bober, warnte am 16. Januar in einer öffentlichen Stellungnahme vor dem „beunruhigenden Signal“ der Debatte, „was die Gesellschaft als zulässig betrachtet und was bereits jenseits der Grenze der Menschlichkeit liegt“. Christliche Werte führten zur Achtung jedes Me…
29. Januar 2026
Nach acht Monaten intensiver Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten ist die Bibliothek der ungarischen Benediktiner-Erzabtei Pannonhalma wieder zugänglich. Die Hauptbibliothek war von einem Brotkäferbefall betroffen, der den wertvollen Buchbestand akut bedrohte. Mit einem aufwendigen Sanierungsprogramm konnte die Sammlung gerettet und langfristig gesichert werden. Am 20. Januar gaben Erzabt Cirill Hortobágyi und die für kulturelle Beziehungen zuständige Staatssekretärin Anita Kiss-Hegyi die…
15. Januar 2026
Der bulgarische Patriarch Daniil hat vom 25. bis 28. Dezember zum ersten Mal seit seiner Inthronisierung als Patriarch im Juni 2024 das Ökumenische Patriarchat in Istanbul besucht. Begleitet wurde er von mehreren Bischöfen der Bulgarischen Orthodoxen Kirche (BOK), so Metropolit Antonij (Michalev) von West- und Zentraleuropa, Metropolit Joan (Ivanov) von Varna, Metropolit Naum (Dimitrov) von Ruse, Metropolit Kiprian (Dobrinov) von Stara Zagora, Metropolit Grigorij (Cvetkov) von Vraca, Metropolit…
15. Januar 2026
Am orthodoxen Weihnachtsfest hat der russische Präsident Vladimir Putin die russischen Soldaten als Retter bezeichnet. In seiner Rede sprach er von Gott, der oft „Retter“ genannt werde, weil er zur Rettung der Menschen auf die Erde gekommen sei. Die russischen Soldaten „erfüllen sozusagen in göttlichem Auftrag die gleiche Mission: den Schutz des Vaterlands, die Rettung der Heimat und ihrer Menschen“, sagte Putin. Und so habe man in Russland zu allen Zeiten die Soldaten behandelt, nämlich als „d…
15. Januar 2026
Der Generalsekretär des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) hat am 3. Januar in einem Statement das Vorgehen der USA gegen Venezuela verurteilt. Diese Erklärung unterstützt die Russische Orthodoxe Kirche (ROK), sie teile die Position des Generalsekretärs zu Venezuela, erklärte sie auf ihrer Website. Im Statement bezeichnet Generalsekretär Jerry Pillay das Eindringen der USA in Venezuela und die Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau als „eklatante Verstöße…
15. Januar 2026
Das Pressebüro von Russlands zivilem Auslandsgeheimdienst SVR hat den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel als „Teufel in Menschengestalt“ und Antichristen bezeichnet. In seiner Meldung vom 12. Januar 2026 schreibt der Geheimdienst, er habe Informationen erhalten, dass Patriarch Bartholomaios, der die orthodoxe Ukraine zerteilt habe, seine „schismatische Tätigkeit im orthodoxen Kirchenraum“ fortsetze. Nun habe er „sein schwarzes Auge“ auf das Baltikum geworfen. „Dieser ‚Teufel in Mensche…
15. Januar 2026
Metropolit Matfej (Kopylov) von Pskov hat in einer Predigt am 17. Dezember 2025 die vielen Toten in seiner Gemeinde bedauert, die in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine umkommen, und für den Schmerz ihrer Angehörigen Verständnis gezeigt. Doch indem sie für das Vaterland sterben, vollbrächten sie eine „Heldentat“ fügte er hinzu, die Kriegsteilnehmer stürben als „Helden“ und als „Märtyrer“.
Wenn die Gefallenen nicht an der Front sterben würden, dann kämen sie vielleicht in einer „betrunken…
15. Januar 2026
Zwei Bischöfe der Serbischen Orthodoxen Kirche (SOK) in Bosnien-Herzegowina haben die Überlegungen des früheren bosnischen Reis-ul-ulema Mustafa Cerić über eine „Bosnische Orthodoxe Kirche“ scharf kritisiert. Metropolit Fotije (Sladojević) von Zvornik und Tuzla und Bischof Sergije (Karanović) von Bihać und Petrovac werfen Cerić vor, mit seiner Idee Unruhe in Bosnien-Herzegowina zu stiften. Metropolit Fotije kritisiert, dass Cerić lieber über eine „Phantomgestalt“ spreche als über die SOK, die i…