Hintergrund
Seit Monaten spitzt sich die Auseinandersetzung zwischen dem Katholikos der Armenischen Apostolischen Kirche und dem armenischen Ministerpräsidenten zu, die sich gegenseitig zum Rücktritt auffordern. Inzwischen fordern aber auch Geistliche Kirchenreformen und ein neues Oberhaupt, wie Harutyun G. Harutyunyan ausführt.
Vor einem Jahr wurden die Geistlichen Denis Popovitsch und Nikita Ivankovitsch verhaftet, da sie angeblich ein Attentat auf Metropolit Tichon (Schevkunov) geplant haben sollen. Sergei Chapnin zeigt an ihrem Fall das repressive Vorgehen des Staats gegen Andersdenkende auf.
In Aleksei Volchkovs Gemeinde nehmen ukrainische, russische, belarussische und andere Gläubige gemeinsam am Gottesdienst teil. In seinem Essay reflektiert er, wie Liturgie denen dienen kann, die traumatisiert und vom Krieg betroffen sind.
The "Orthodoxy as Masculinity" Narrative
In den USA hat ein Artikel der New York Times über Männlichkeit in der Orthodoxie in orthodoxen Kreisen großes Echo ausgelöst. George Demacopoulos erklärt, inwiefern dieses Männlichkeitsbild nicht zutrifft und für die Kirche problematisch ist.
Vergebung ohne Schlussstrich. Der polnische Hirtenbrief 1965
Vor 60 Jahren schrieben Polens Bischöfe an ihre deutschen Amtsbrüder. Der Brief offenbart bis heute Deutschlands blinde Flecken im Umgang mit Versöhnung, kommentiert Dorian Winter.
Irenäus-Arbeitskreis: Kommuniqué – Athen 2025
Die diesjährige Tagung des Gemeinsamen orthodox-katholischen Arbeitskreises Sankt Irenäus fand in Athen unter dem Generalthema „Schismen zwischen Ost und West: historische, systematische und kanonistische Ansätze” statt.
Die Ukrainische Orthodoxe Kirche – vor dem Verbot?
Die Verhandlung über ein mögliches Verbot der Ukrainischen Orthodoxen Kirche ist erneut vertagt worden, doch der Druck auf die Kirche hält an. Thomas Bremer schildert die aktuelle Lage der Kirche und ihre Perspektiven.
Death in War for Empire as a “Path to Christ”
Bei einer Kirche in der Nähe von Moskau wurde ein Denkmal für im Ukraine-Krieg Gefallene enthüllt und vom lokalen Bischof geweiht. Sergei Chapnin kritisiert die Verdrehung des christlichen Verständnisses von Leiden und Tod sowie den Dienst für die Kriegspropaganda.







